
Nach über drei Jahrzehnten als fester Bestandteil und prägende Stimme der Kölner Kultband „Die Höhner“ geht Hannes Schöner neu, zutiefst persönliche Wege.
Mit seinem Solo-Projekt und der aktuellen Tour „Nah bei mir“ gastiert er gemeinsam mit seiner hochkarätig besetzten Band als „Hannes Schöner & Freunde“ in ausgewählten Veranstaltungsorten.
Wer erinnert sich noch an die Schule von früher?
An die Zeit als noch der Schulzahnarzt kam – und nicht der Schul-Tätowierer?
Als die Schüler noch ohne Vape und Shisha nur geistig benebelt waren?
An die Zeit, als Eltern den Lehrer noch nicht in Eltern-WhatsApp-Gruppen in den Wahnsinn getrieben haben – sondern im ganz normalen Leben?
Läuft beim Sitzungspräsidenten: Beim Frühschoppen schon um 19 Uhr den Absprung geschafft, auf der Jahreshauptversammlung mit 104 Prozent wiedergewählt und im Job wartet endlich die längst überfällige Beförderung! Wenn er bloß wüsste, wo er dieses verflixte Abschlusszeugnis hingetan hat, das er für die Bewerbung noch braucht! Das muss doch in der Kiste unten in der Kellerbar sein, da drin verwahrt er ja alles: Zeugnisse, unbezahlte Deckel, Urkunden, Orden, Fotos, Liebesbriefe, Strafzettel, das erste Kölschglas zur Kommunion – eben sein ganzes Leben. Also setzt sich der Präsi in seine Kellerbar, macht ein Bier auf und fängt an zu suchen. Und wie er so in der Kiste stöbert, fallen ihm plötzlich wieder all die Geschichten und Erlebnisse ein, von denen er viele ohne die Kiste vielleicht vergessen hätte: Erster Schultag, erstes Kölsch, erster Kuss (alles an einem Tag!), Hochzeit, Kinder, die Touren mit dem Verein und natürlich der Hermann, sein Freund mit dem Leben am Intelligenzminimum.

Der „kölsche Mitsingkönig“ Björn Heuser ist wieder auf Tour – und dieses Jahr gibt es etwas ganz Besonderes zu feiern!
Seit sage und schreibe dreißig Jahren ist der sympathische und urkölsche Liedermacher unterwegs, singt mit den Menschen gemeinsam, schreibt Songs für sich und viele andere Interpret*Innen der Domstadt und gilt als „Berufskölner“.
Dass er damit sogar mal „vum kleine Kneipejung en de Arena un et Stadion“ kommt, hätte der kleine Björn sich wohl selbst nicht träumen lassen, als er 1996 im provisorischen Kellerstudio seinen ersten Song schrieb und – zunächst noch fünf Jahre lang mit seinem Vater – auf kleinen Veranstaltungen die Leute zum Singen brachte.